Unterzuckerung: Wenn plötzlich alles zählt

Zittern, Schwitzen, der Alarm vom Sensor - und dann? Warum bei zu niedrigem Blutzucker nicht nur schnelle Kohlenhydrate zählen, sondern vor allem ein klarer Plan.

von Stephanie Herberhold


Wer mit Diabetes lebt und Insulin oder bestimmte blutzuckersenkende Medikamente verwendet, kennt möglicherweise diesen Moment:

Der Glukosewert fällt.
Der Sensor schlägt Alarm.
Die Hände beginnen zu zittern, man schwitzt oder fühlt sich plötzlich unruhig.

Und obwohl man eigentlich weiß, was zu tun ist, entsteht Stress.

Was esse ich jetzt? Wie viel davon? Reicht das? War es vielleicht schon zu viel?

Viele greifen dann zu dem, was gerade verfügbar ist: Traubenzucker. Saft. Cola. Gummibärchen. Oder irgendeine andere Süßigkeit.

Hauptsache Zucker.

Doch gerade in einem Moment, in dem man sich ohnehin unsicher fühlt, beginnt damit oft das nächste Problem:

Man muss abschätzen. Rechnen. Und entscheiden.

Wie viele Traubenzucker entsprechen eigentlich der benötigten Menge? Wie viel Saft soll ich trinken? Reichen die Gummibärchen, um den Blutzucker wieder anzuheben?

Und weil die Sorge vor einem weiteren Abfall groß sein kann, wird aus „lieber ein bisschen mehr“ schnell deutlich mehr.

Die Gefahr, an dieser Stelle zu überkorrigieren, ist groß.

Was dann folgt, ist vielen Menschen mit Diabetes bekannt: Der Blutzucker fährt Achterbahn.

Unterzuckerung ist mehr als nur ein niedriger Wert

Als Orientierung gilt ein Glukosewert unter 70 mg/dl bzw. 3,9 mmol/l als Unterzuckerung oder Hypoglykämie. Die persönlichen Warnzeichen und die Werte, bei denen sie auftreten, können jedoch unterschiedlich sein. Typische Anzeichen sind beispielsweise: Zittern, Schwitzen, Unruhe, Blässe oder Heißhunger.

Sinkt die Glukose weiter ab, können unter anderem Konzentrationsprobleme, Schwindel sowie Seh- oder Sprachstörungen auftreten.

Und es gibt noch eine andere Seite der Hypoglykämie, über die deutlich weniger gesprochen wird:

Die Angst vor der Hypoglykämie

Die sogenannte „Fear of Hypoglycemia“ ist in der Diabetesforschung gut dokumentiert.

Studien zeigen, dass die Angst vor Unterzuckerungen die Lebensqualität und teilweise auch das Diabetes-Selbstmanagement beeinflussen kann.

Denn hinter dem niedrigen Wert steht häufig die Frage: Was passiert, wenn ich die Unterzuckerung nicht rechtzeitig in den Griff bekomme?

Wenn aus einer leichten Hypo ein Notfall wird


Die meisten leichten Unterzuckerungen können von Betroffenen selbst ausgeglichen werden.

Eine schwere Hypoglykämie ist jedoch dadurch definiert, dass die betroffene Person Hilfe von außen benötigt. In schweren Fällen können unter anderem Krampfanfälle oder Bewusstlosigkeit auftreten. Kann eine Person nicht mehr sicher schlucken oder ist sie bewusstlos, darf ihr nichts zu essen oder zu trinken gegeben werden.

Dann muss der Notruf 112 verständigt werden. Sollte ein Notfall-Nasenspray vorhanden sein, sollte dieses eingesetzt werden.

So weit muss es in den allermeisten Fällen nicht kommen.

Aber genau das Wissen um solche Situationen erklärt, warum Unterzuckerungen für viele Menschen mit Diabetes nicht einfach nur „ein niedriger Wert“ sind.

Unterzuckerungen können Kontrollverlust bedeuten

Deshalb ist nicht nur entscheidend, was man bei einer beginnenden Unterzuckerung zur Hand hat, sondern auch, ob man vorher festgelegt hat: Was tue ich, wenn es passiert?

Die Leitlinien zur Behandlung von leichten Hypoglykämien

Die internationalen Empfehlungen zum Umgang mit leichten, selbst behandelbaren Hypoglykämien beschreiben die sogenannte 15-15 Regel.

So beschreibt z.B. die American Diabetes Association die sogenannte 15-15-Regel als praktische Orientierung: 

  • 15 Gramm schnell verfügbare Kohlenhydrate aufnehmen.
  • 15 Minuten warten.
  • Glukosewert erneut kontrollieren.

Ist der Wert weiterhin zu niedrig bzw. zeigt das CGM keinen entsprechenden Aufwärtstrend, werden erneut schnell verfügbare Kohlenhydrate aufgenommen.

Auch die Leitlinien von Diabetes Canada empfehlen bei leichten bis moderaten Hypoglykämien 15 g schnell verfügbare Kohlenhydrate - vorzugsweise Glucose oder Saccharose - und eine erneute Kontrolle nach 15 Minuten.

Das Prinzip ist überraschend einfach:

  • Nicht wahllos Zucker essen.
  • Eine definierte Menge einnehmen.
  • Abwarten.
  • Kontrollieren.
  • Dann neu entscheiden.

Eine Hypoglykämie wird damit nicht weniger unangenehm. Und das Warten kann eine harte Geduldsprobe sein. Aber aus einer hektischen Reaktion wird nach dieser Regel ein  strukturiertes Vorgehen und man erhält die Kontrolle zurück.

Wichtig: Die 15-15-Regel ist eine verbreitete Orientierung und kein universelles Dosierschema für jede Person. Bei Kindern wird Glucose beispielsweise teilweise gewichtsbezogen berechnet. Auch bei modernen automatisierten Insulinsystemen können individuell andere Mengen sinnvoll sein. Entscheidend bleibt deshalb die persönliche Diabetes-Schulung bzw. die Empfehlung des behandelnden Diabetes-Teams.

Die überraschend banale Frage: Wie sehen 15 Gramm Glucose eigentlich aus?

Genau hier wird es im Alltag kompliziert. Bei Saft muss man die entsprechende Menge kennen oder abmessen. Bei Gummibärchen hängt sie von Produkt und Größe ab. Bei Traubenzucker muss man wissen, wie viel Glucose beziehungsweise Kohlenhydrate ein einzelnes Stück enthält. 

Einige Empfehlungen nennen beispielsweise ungefähr 150 ml Saft oder normale Limonade als mögliche Menge für 15 g Kohlenhydrate.

Bei Glucosetabletten hängt die notwendige Stückzahl dagegen von der jeweiligen Tablette ab.

Am Küchentisch zu Hause ist das kein großes Problem. Aber wie fühlt sich diese Rechnung an, wenn der Sensor unterwegs beim Einkaufen, bei der Arbeit oder während einer Autofahrt Alarm schlägt, man zittert und eigentlich nur möchte, dass der Wert wieder steigt?

Und wer möchte in diesem Moment vier, fünf oder noch mehr feste Traubenzuckerstücke kauen?

Menschen mit Diabetes berechnen alles exakt. Warum wird ausgerechnet bei einer Hypoglykämie geschätzt?

Insulin. Kohlenhydrate. Korrekturfaktoren. Im Diabetes-Alltag werden viele Dinge möglichst genau berechnet. Und genau daraus entstand bei der Entwicklung von Gluco2Go eine einfache Frage:

Warum gibt es kein Produkt, dass genau dieser Handlungsanweisung entspricht?

DIAPURA entwickelt Gluco2Go nach der Vorgabe der 15-15-Regel

Nach eigener Marktanalyse fand das deutsche Unternehmen DIAPURA zwar Traubenzucker, Süßigkeiten, Getränke, Carb-Shots und unterschiedliche Glucose-Gele.
Was aber fehlte, war eine Lösung, die die Kombination aus:

15 g Glucose pro einzelner Portion, Verzicht auf Mischzucker und einer konsequenten Ausrichtung auf das strukturierte 15-15-Prinzip vereinte.

Also wurde die Menge bereits bei der Entwicklung des Produkts festgelegt.

Eine Portion: 15 g Glucose.

Kein Abwiegen. Kein Abmessen. Keine Rechnen.

Ein einfacher Mechanismus, der Sicherheit gibt

Ein Gluco2Go-Sachet enthält 30 ml Gel mit exakt 15 g Glucose.

 

Gluco2Go setzt dabei bewusst auf Glucose - nicht auf eine Mischung verschiedener Zuckerarten. Die leicht angedickte Form kann direkt aus dem Sachet verzehrt werden und muss, anders als feste Traubenzuckertabletten, nicht gekaut werden. Auch benötigt man kein Wasser, um das Produkt einzunehmen.

Das klingt zunächst wie kleine Details. Im entscheidenden Moment kann aber genau diese Einfachheit den Ablauf erleichtern:

Aufreißen. Einnehmen. 15 Minuten warten. Wert erneut prüfen.

Warum eigentlich Glucose?

Glucose ist die Zuckerform, die der Körper direkt aufnehmen und als Energiequelle nutzen kann.

Nach dem Verzehr gelangt sie über den Dünndarm ins Blut. Der Blutglukosespiegel beginnt daraufhin zu steigen. Für die Behandlung leichter Hypoglykämien gilt orale Glucose deshalb in der Fachliteratur als besonders geeignete Form schnell verfügbarer Kohlenhydrate.

Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit kommt zu dem Ergebnis, dass für viele leichte Hypoglykämien bei insulinbehandeltem Diabetes etwa 15 bis 20 g orale Glucose eine geeignete Größenordnung darstellen.

Sie weist zugleich darauf hin, dass die optimale Menge von der individuellen Therapie abhängen kann.

Auch ein systematischer Vergleich verschiedener Zuckerquellen fand bei Glucosetabletten häufiger eine Besserung der Symptome nach 15 Minuten als bei verschiedenen zuckerhaltigen Lebensmitteln.

Es geht also nicht darum, dass „irgendetwas Süßes“ grundsätzlich falsch wäre.

Es geht um Berechenbarkeit.

Warum Gluco2Go auf reine Glucose setzt

Bei einer Unterzuckerung geht es also nicht einfach darum, „irgendetwas Süßes“ zu essen.

Entscheidend ist, dem Körper eine klar definierte Menge schnell verfügbarer Kohlenhydrate zuzuführen. Genau deshalb setzt Gluco2Go bewusst auf Glucose als einzige Zuckerquelle - ohne Mischung mit Fruktose oder anderen Zuckerarten.

Der Vorteil: Die enthaltene Menge lässt sich besonders eindeutig bestimmen.
Ein Sachet enthält exakt 15 g Glucose. Und orientiert sich damit an der Leitlinie zur Behandlung von leichten Hypoglykämien, der 15-15-Regel.

Auch Glucose-Monohydrat wird bei Gluco2Go nicht verwendet. Dabei handelt es sich grundsätzlich ebenfalls um Glucose, allerdings mit gebundenem Kristallwasser. Für die Wirkung im Körper ist das kein entscheidender Unterschied. Für die Produktformulierung bedeutet es jedoch:

Bei Gluco2Go beziehen sich die angegebenen 15 g tatsächlich auf 15 g Glucose.

So entsteht genau das, was in einer ohnehin unsicheren Situation hilfreich sein kann:

Eine klare Menge. Eine klare Orientierung. Möglichst wenig Rechnen im Hypo-Moment.

Warum soll man nach der Einnahme 15 Minuten warten?

Der zweite Teil der 15-15-Regel ist mindestens genauso wichtig wie der erste.

Denn oral aufgenommene Glucose braucht Zeit, um aufgenommen zu werden und sich im gemessenen Blutglukosewert widerzuspiegeln. Eine Untersuchung bei Menschen mit Typ-1-Diabetes zeigte nach der Gabe von 16 g Kohlenhydraten nach 15 Minuten bereits einen messbaren durchschnittlichen Glukoseanstieg. Bis zur Normalisierung vergingen im Mittel knapp 20 Minuten. Die Reaktion unterschied sich allerdings deutlich von Person zu Person. Genau deshalb folgt nach der Einnahme nicht sofort die nächste Portion. Sondern zunächst:

Warten und erneut kontrollieren.

Das kann auch helfen, nicht vorschnell immer weiter Zucker aufzunehmen, nur weil sich der Wert nicht innerhalb weniger Minuten verändert.

Das eigentliche Aha-Moment: Im Hypo-Moment nicht mehr improvisieren müssen

Vielleicht liegt der größte Unterschied deshalb gar nicht im Produkt selbst. Sondern in dem Ablauf, den es ermöglicht. Der Sensor meldet einen niedrigen Wert. Man weiß, wo die Glucose liegt. Man kennt die enthaltene Menge. Man muss nicht suchen, zählen oder schätzen. Und nach 15 Minuten wird kontrolliert, was passiert ist.

Aus „Was soll ich jetzt bloß essen?“ wird ein vorher festgelegtes Vorgehen.

Genau das war die Idee hinter Gluco2Go: Kontrolle statt Improvisation.

Nicht mit dem Versprechen, dass jede Hypoglykämie bei jedem Menschen exakt gleich verläuft. 

Sondern mit einer klar definierten Ausgangsmenge, an der man sich im Rahmen seines persönlichen Hypoglykämie-Managements orientieren kann.

Was Menschen mit Diabetes besonders an Gluco2Go schätzen

Solche Erfahrungsberichte ersetzen keine medizinische Empfehlung.

Sie zeigen aber, weshalb eine fertig portionierte Lösung für viele Menschen im Alltag attraktiv ist. 

 

Gluco2Go: 15 g Glucose, griffbereit, wenn man sie braucht

Gluco2Go gibt es in den Geschmacksrichtungen Waldbeere und Mango-Maracuja.

Jedes Sachet enthält:  30 ml Glucose-Gel mit exakt 15 g Glucose = 15 g Kohlenhydrate

Das Produkt ist vegan sowie gluten-, laktose- und fruktosefrei und wird in Deutschland hergestellt. Vor allem aber ist das Sachet klein genug, um es dort dabei zu haben, wo man es tatsächlich braucht. Denn der beste Hypo-Helfer hilft wenig, wenn er zu Hause im Küchenschrank liegt. Aus diesem Grund heißt das Produkt auch "2Go" - für unterwegs, immer dabei. 

Eine Hypo kommt nicht geplant

Beim Sport. Im Büro. In der Schule oder Universität. Beim Spaziergang. Auf Reisen. In der Jackentasche. Im Rucksack. Neben dem Bett. Im Auto.
Eine Hypoglykämie kann man nicht planen. Aber man kann planen, was man dann tut. Genau deshalb ist es sinnvoll, die persönliche Glucose-Reserve nicht nur an einem Ort aufzubewahren. Einige Sachets in der Sporttasche, einige am Arbeitsplatz, einige zu Hause, einige unterwegs, einige im Auto. So ist man im Fall der Fälle gut vorbereitet.

Du weißt, was Du dabei hast. Du weißt, wie viel Glucose ein Sachet enthält.
Und Du hast Dein Vorgehen bereits vorher festgelegt.

1 Sachet. 15 g Glucose. 15 Minuten. Neu prüfen.

Bitte das individuelle Vorgehen bei Hypoglykämien mit dem behandelnden Diabetes-Team abstimmen. Bei schweren Hypoglykämien, Bewusstseinsstörungen oder wenn eine Person nicht sicher schlucken kann, keine Nahrung oder Getränke einflößen und den Rettungsdienst verständigen.

Vorbereitet, wenn die Hypo da ist

Eine Hypoglykämie lässt sich nicht immer verhindern. Improvisieren muss man trotzdem nicht.

Wer vorher weiß, was er griffbereit hat, wie viel davon enthalten ist und was anschließend zu tun ist, nimmt dem Hypo-Moment zumindest eine Entscheidung ab.

Gluco2Go wurde genau für diese Situation entwickelt: 1 Sachet = exakt 15 g Glucose.

Klein genug für unterwegs. Fertig portioniert. Direkt verzehrfertig.


Quellen und weiterführende Literatur

American Diabetes Association: „Signs, Symptoms, and Treatment for Hypoglycemia“ – Empfehlung der 15-15-Regel bei Glukosewerten ≤70 mg/dl.

Diabetes Canada Clinical Practice Guidelines: Empfehlung von 15 g schnell verfügbaren Kohlenhydraten bei leichter bis moderater Hypoglykämie und erneute Kontrolle nach 15 Minuten.

ISPAD Clinical Practice Consensus Guidelines: Hypoglykämie-Management bei Kindern und Jugendlichen; gewichtsbezogene Dosierung und Besonderheiten bei automatisierten Insulinsystemen.

Urbancic et al.: „Optimal Carbohydrate Dose for Treatment of Nonsevere Hypoglycemia in Insulin-Treated Patients With Diabetes“, 2022.

Gingras et al.: Untersuchung zur Behandlung leichter bis moderater Hypoglykämien bei Typ-1-Diabetes.

Carlson et al.: Systematischer Review und Meta-Analyse zu Glucosetabletten gegenüber verschiedenen zuckerhaltigen Lebensmitteln.

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe: Informationen zu Erkennung, Ursachen und Sofortmaßnahmen bei Hypoglykämie.

Prince et al.: Systematic Review zur oralen Kohlenhydratbehandlung von Hypoglykämien bei Typ-2-Diabetes, 2026. Die Arbeit zeigt zugleich, dass die wissenschaftliche Evidenz speziell für die starre 15/15-Regel bei Typ-2-Diabetes begrenzt ist.

Häufige Fragen rund um Unterzuckerung

Wie merke ich überhaupt, dass ich unterzuckere?

Das kann sehr unterschiedlich sein.

Manche Menschen bemerken sehr früh Zittern oder Schwitzen.

Andere werden unruhig oder bekommen Heißhunger.

Wieder andere merken zunächst Konzentrationsprobleme oder
eine Veränderung ihrer Leistungsfähigkeit. Wer häufig Hypoglykämien erlebt,
kann Warnzeichen außerdem später oder weniger deutlich wahrnehmen.

Diese sogenannte Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung sollte mit
dem Diabetes-Team besprochen werden.

Deshalb gilt:

Nicht nur die Symptome beobachten – sondern, wenn
möglich, den Glukosewert kontrollieren.

Was nehme ich bei einer Unterzuckerung?

Bei einer leichten Unterzuckerung werden in internationalen
Empfehlungen schnell verfügbare Kohlenhydrate genannt. Dazu gehören
beispielsweise Glucose, Glucosetabletten oder entsprechende Zuckerlösungen. Auch
Saft oder normale, nicht zuckerfreie, Limonade können schnell verfügbare
Kohlenhydrate liefern.

Fett- oder ballaststoffreiche Lebensmittel sind für eine
schnelle Korrektur weniger geeignet, weil sie die Aufnahme der Kohlenhydrate
verlangsamen können.

Welche Menge im individuellen Fall richtig ist, hängt unter
anderem von Alter, Therapie und eingesetztem Insulinsystem ab.

Für viele Erwachsene findet sich jedoch immer wieder
dieselbe Orientierung:

15 g. 15 Minuten. Neu prüfen.

Und genau dafür wurde Gluco2Go portioniert.

Unterzuckerung beim Sport: Warum Vorbereitung besonders wichtig ist

Körperliche Aktivität kann die Glukoseaufnahme der
Muskulatur erhöhen und dadurch, abhängig von Insulinmenge, Art und Dauer der
Belastung und weiteren Faktoren, das Risiko einer Unterzuckerung beeinflussen.

Menschen mit Typ-1-Diabetes wird deshalb empfohlen, ihre
Sporteinheiten in ihr Diabetesmanagement einzubeziehen und schnell verfügbare
Kohlenhydrate dabeizuhaben.

diabetesDE weist ausdrücklich darauf hin, dass flüssige
Kohlenhydrate beziehungsweise Gele beim Sport praktisch sein können, weil sie
nicht gekaut werden müssen und sich einfach mitführen lassen.

Wie Insulin oder zusätzliche Kohlenhydrate rund um das
Training angepasst werden sollten, ist dagegen individuell und sollte mit dem
Diabetes-Team besprochen werden.

Unterzuckerung im Schlaf: Was ist nachts anders?

Nächtliche Unterzuckerungen sind für viele Menschen mit
Diabetes besonders belastend. Denn nachts fehlt die bewusste Wahrnehmung des
eigenen Körpers teilweise. Gerade die Angst vor nächtlichen Hypoglykämien ist
in Untersuchungen gut dokumentiert.

CGM-Systeme mit Alarmfunktionen können hier zusätzliche
Unterstützung bieten.

Trotzdem bleibt ein persönlicher Notfallplan wichtig.

Wer nachts zu Hypoglykämien neigt, kann mit seinem
Diabetes-Team besprechen, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche schnell
verfügbare Glucose für den individuellen Bedarf griffbereit sein sollte.

Kann man auch ohne Diabetes unterzuckern?

Ein niedriger Glukosewert bedeutet nicht automatisch
Diabetes.

Echte wiederkehrende Hypoglykämien bei Menschen ohne
Diabetes sind allerdings deutlich ungewöhnlicher als bei Menschen, die Insulin
oder bestimmte blutzuckersenkende Medikamente verwenden.

Wer ohne bekannte Diabeteserkrankung wiederholt niedrige
gemessene Glukosewerte oder entsprechende Beschwerden hat, sollte deshalb nicht
einfach dauerhaft mit Zucker gegensteuern.

Die Ursache sollte ärztlich abgeklärt werden.